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  • Autorenbilddoris7kessel9

#4: Dein inneres Team

Aktualisiert: 2. Aug.




Erinnerst du dich noch an den zweiten Blogartikel über das Bild der Mitarbeitenden in uns, wenn es um die Reizanpassung des Körpers geht?


Während meiner Reise zu mir selbst ist mir irgendwann aufgefallen, dass ich ein paar wesentliche Anteile in mir über all die Jahre sehr vernachlässigt habe.


Das war zum Einen mein inneres Kind, den Teil der langsam sein möchte und vor allem den Genießer bzw. die Genießerin in mir.


Ich stelle mir das wie ein Team in mir vor: Jeder hat seine Aufgabe, wie in einem großen Unternehmen, und jeder möchte auch seinen oder ihren Teil dazu beitragen, wie bei der Reizanpassung. Jeder oder jede hat seine besonderen Fähigkeiten und macht vielleicht auch einen wichtigen Teil unserer Persönlichkeit aus.


Dann stelle ich mir vor, dass ich ein Ziel erreichen möchte.


Ein Großteil der Mitarbeitenden ist auch dafür und stimmen dem zu.


Ein paar sind jedoch skeptisch. Ein paar wollen gar nicht.


Hm, was macht man dann? Was würdest du tun?


Die Mitarbeitenden feuern, die nicht wollen? Oder gar überzeugen wollen? Oder sanftmütig mit ihnen sprechen, weil sie dir eventuell etwas Wichtiges sagen wollen.


Schließlich kennen sie dich sehr gut und wissen vielleicht, was gerade möglich ist und was nicht.


So, jetzt kommen wir zu einem Punkt, der noch sehr schmerzhaft im Moment für mich ist: Meine Ziele und Träume - und was ich eigentlich schon alles hätte erreichen wollen.


Aber da gibt es ein paar Anteile in mir, die sind einfach noch nicht bereit dazu oder sie haben Angst. Sie sind enttäuscht, wütend oder haben das Vertrauen in mich als Führungskraft verloren. Denn genau das sind wir, wenn wir uns selbst durch dieses Leben führen wollen.


Und sehr ich mich auch dagegen wehre und unzufrieden mit mir selbst bin, weil ich nicht da bin, wo ich gerne wäre, weiß auch mein inneres Team, dass genau alles nach Plan läuft. Einen Plan, den nur meine Seele kennt.


So muss ich meinem inneren Team vertrauen, manchmal die Kontrolle loslassen oder liebevoller mit ihnen umgehen, damit sie wieder mehr Sicherheit und Vertrauen bekommen - und am Ende ich selbst.


Ich frage mich oft, wie mein Leben verlaufen wäre, hätte ich mir nicht die Kniescheibe zertrümmert. Oder wäre nie in diesen Urlaub nach Hawai’i geflogen - und ein Teil in mir will einfach nur zurück in dieses coole Leben davor.


Aber da ist ein anderer Teil, den ich beim Schreiben ganz deutlich spüren kann: Mein Herz. Es wird warm.


Es sendet mir keine Bilder. Keine Lösung. Nur ein Gefühl, das alles gut ist, so wie es ist. Dass ich einfach weiter gehen soll und nicht soviel Fragen stellen, denn das Leben findet JETZT statt.


Das erinnert ich an ein Gedicht, dass ich vor ein paar Jahren auf Hawai’i geschrieben habe.


Das war ein sehr magischer Moment.


Aber davon will ich dir im nächsten Blogartikel erzählen.

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