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#35: Du bist magisch

- Dezember 2018 -


Der letzte Tag unserer Schiffsreise. Wir liegen im Hafen von La Gomera und ich blicke auf die Insel, die ich noch nicht kenne, aber heute Nachmittag etwas erkunden werde. Sie fühlt sich sehr südländisch-kraftvoll an und sie gibt mir Kraft.


Auch das Meer kann ich heute sehr gut fühlen und ich glaube, es hat in den letzten  Tagen wunderbar mit meinem System gearbeitet, auch wenn ich es nicht bewusst wahrgenommen habe, weil ich zu sehr mit meinen ganzen Emotionen beschäftigt war.


Heilung geschieht bei mir meistens nicht im Rosa-Wolken-Land. Leider nicht. Meist wirbelt es mich ganz schön durcheinander, bis es wieder abflaut und dann habe ich das Gefühl, dass ich wieder ein Stück weit mehr bei mir angekommen bin.


So wie gerade eben. Ich bin einfach nur berührt, dankbar und selig, dass ich in mir drin bin und das alles fühlen darf, was ich gerade fühle. Es ist so schön in sich drin zu sein. Vollkommen da drin und nirgendwo anders sonst. In sich hinein zu atmen all diese seligen Gefühle zu fühlen. Danke Körper, du bist das beste zu Hause, das ich je hatte! Ich liebe dich über alles.


Vielleicht liegt es an dem Ort, vielleicht an der wundervollen Musik, die ich gerade gehört habe oder den schönen Bildern, die gerade in meinem Kopf waren. Ist auch völlig egal.


Kopf aus! Fühlen an!


Lass uns gemeinsam einen tiefen tiefen Atemzug nehmen und uns noch mehr in uns hinein spüren, in diese unglaubliche Unendlichkeit in uns selbst, in der so viele Schätze verborgen liegen. Jetzt.


Ich wünsche mir, dass du es auf deine Art und Weise fühlen kannst. Immer mehr und mehr …


Weißt du, mein erster Ausbilder und Coach Peter Breidenbach sagte zu mir nach der Coaching-Ausbildung: „Doris, du bist eine Magierin.“ Ich habe ihn ungläubig angesehen.


Es klang zwar schön, aber so wirklich geglaubt und begriffen hatte ich nicht, was er damit sagen wollte. Das war mir alles zu groß und zu abgehoben. Zu fantastisch.


Womöglich sogar zu übertrieben. Oder zu angsteinflößend. Und mir macht es immer noch Angst, weil ein Teil von mir weiß, dass es da noch viel mehr gibt. Nicht nur in mir, auch in dir.


Denn auch du bist eine Magierin, ein Magier. Wir alle sind das, wir haben es nur vergessen. Ich wünschte, ich könnte es in den Menschen reaktivieren. Einfach so.


Mit dem Zeigefinger auf ihr Herz tippen und die grenzenlose Magie entfachen. Was dann wohl auf der Erde los wäre? Neugierig wäre ich ja schon.


La Gomera, du bist zwar nicht Kaua’i, aber du hast was und ich bin dir jetzt schon dankbar für diesen Tag und diese so heilsamen Momente heute Vormittag.


Mahalo.


Als mein (Ex-)Mann und ich am letzten Abend in eine der Schiff-Bars gingen und unsere Cocktails schlürften, saßen wir uns gegenüber und führten glaube ich eines der ehrlichsten Gespräche, das wir je geführt hatten.


Ich fragte meinen (Ex-)Mann, was er sich von einer Beziehung wünscht, was er braucht.


Er sagte offen und ehrlich, dass er sich eine Frau an seiner Seite wünscht, mit der er über alltägliche Dinge sprechen kann und die sich für Politik interessiert.


Weißt du, von Anfang an wusste er, dass das nicht meine Welt war und er hatte nie etwas gesagt. In dem Moment tat es mir so unsagbar leid, dass ich ihm das nicht geben konnte. Ich wünschte ihm in diesem Moment so sehr, dass er eine Frau an seiner Seite hatte, mit der er das teilen konnte. Politik war sein Leben.


Und ich wusste in diesem Moment, dass ich das nicht war.


In diesem Moment wusste ich eines: Ich musste ihn loslassen, damit diese Frau ihren Platz einnehmen konnte.


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